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Filmplakat

Bruder vor Luder ist ein Kinofilm der YouTube-Stars "Die Lochis", der von Constantin Film produziert wurde und am 24. Dezember 2015 in die deutschen Kinos gekommen ist.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brüder Heiko und Roman Lochmann machen gerade Karriere als YouTube-Stars und stehen kurz vor ihrem ersten Konzert. Als die "Fame-Bitch"-Jessy und ihre beiden Freundinnen, die alles dafür tun würden, berühmt zu werden, davon Wind bekommen, schmieden sie einen Plan: Jessy versucht sich einen der Brüder zu angeln, um ebenfalls berühmt zu werden. Sie gibt vor, sich rührend um eine Rollstuhlfahrerin zu kümmern, und ihr gelingt es damit, Heiko um den Finger zu wickeln, der sich Hals über Kopf in sie verliebt. Das passt seinem Bruder Roman gar nicht und er wittert, dass mit Jessy irgendetwas faul ist. Heiko ist jedoch geradezu blind vor Liebe. Parallel hierzu verliebt sich Jessys Schwester Bella in Roman. Als sich die Brüder entzweien, droht das geplante Konzert abgesagt werden zu müssen.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Film sind neben Heiko und Rochman Lochmann noch weitere YouTube-Kollegen wie zum Beispiel Dagi Bee, LionT und Simon Desue zu sehen.[2]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Trailer zum Film Bruder vor Luder wurde nach dessen Erscheinen Anfang Oktober 2015 vom Publikum kontrovers wahrgenommen.[3][4] Bei Moviepilot wurde der Film von den Usern mit 2,6 von 10 Punkten bewertet.[5]

Die Süddeutsche Zeitung kam bei ihrer Filmkritik zum Fazit: "[D]ieses humoristische Debakel ist kaum zu ertragen. Es sei denn, man ist dem schwankenden Hormonspiegel eines 13-jährigen Teenagers ausgeliefert",[6] und bei der Welt war zu lesen: "Der Film an sich ist bis auf zwei, drei Durchfallgags nicht weiter erwähnenswert."[7] Auch die Bild urteilte vernichtend: "Nix außer Dünnschiss auf der Spongebob-Unterhose oder den Badehosen-Ständer – da erschlafft jedes Zwerchfell. [...] Es ist wie so oft beim Ersten Mal: Es tut weh und ist hoffentlich schnell vergessen."[8]

Justin Pollnik vom Online-Magazin videolix.net urteilte etwas positiver: "Es gibt kaum Überraschungen in dem Film, so gut wie alle Aktionen und nachfolgenden Szenen sind vorhersehbar." Dennoch lobt Pollnik neben einigen Darstellern auch die technische Umsetzung des Kinofilmdebüts der Brüder Lochmann: "Für Fans der Lochis sicherlich ein spannender Film [,der] trotz magerer Handlung ziemlichen Spaß machen kann."[9] Auch auf Filmstarts.de war zu lesen: "Ein Meisterwerk hat das Duo [...] nun auch nicht gerade geschaffen, aber das „Kartoffelsalat“-Desaster, an dem sie mit einem Gastauftritt selbst beteiligt waren, lassen sie immerhin deutlich hinter sich."[10] Auch der YouTuber Dominik Porschen von der Filmlounge erklärt: "Es ist und bleibt am Ende kein guter Film", da die Handlung austauschbar, Toneffekte übertrieben, und Drehbuch und Regie schwach seien. Dafür würdigt er im Gegensatz zu Kartoffelsalat die Produktionsqualität und erklärt: "Der Sprung von dem selbstgemachten Video auf die Kinoleinwand gelingt hier definitiv."[11]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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