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Der YouTube-Algorithmus ist ein mathematisches Verfahren in YouTube, das u. a. festlegt, welche Videos vorgeschlagen werden, wo und wie Werbung geschaltet wird und was bei Suchanfragen weit oben steht. Einige Unternehmen haben sich bereits auf die Verbesserung der Werte spezialisiert und finden sich z. B. in Multi-Channel-Netzwerken wieder. Der Erfolg eines Kanals lässt sich u. a. mit dem Analytics-Tool von YouTube messen. Der Algorithmus wird ständig geändert.

Folgende Faktoren sind zu beachten Bearbeiten

  • Titellänge (z. B. nicht länger als 70 Zeichen, da sonst nicht von Google vollständig dargestellt).
  • Titel (nach ihm sollte man suchen und wenn man ihn sieht, neugierig werden, das Videos anzuschauen).
  • Thumbnail (empfohlen sind eigene Bilder mit Wiedererkennungswert und Lust auf mehr).
  • Beschreibung (durch Keywords, Verlinkungen und Suchbegriffe in der Beschreibung kann die Platzierung steigen).
  • Anzahl der Likes, Dislikes, Kommentare und Abonnenten machen das Video für die Suche attraktiver. Dies kann durch sogenannte Call-To-Action-Buttons unterstützt werden.
  • Verlinkungen auf anderen Webseiten und Kanälen und Teilen auf Social Media.
  • Tags versuchen das Video thematisch richtig einzuordnen und es lassen sich auf Suchbegriffe hinzufügen
  • Strukturierung in Playlists.
  • Aufrufgeschwindigkeit meint wie oft ein Video in einem bestimmten Zeitraum aufgerufen wird. Häufig sind die ersten Tage nach Erscheinen des Videos hierbei von essentieller Bedeutung.
  • Videolänge Videos sollten nicht zu lang oder zu kurz sein
  • Videoqualität
  • Festlegen eines Schwerpunktes damit der Algorithmus weiß, welche Zielgruppe man anspricht.
  • Aufsteigen auf Trends und beliebte Themen, die häufig gesucht werden, nicht aber unbedingt so viele Videos bieten oder noch lange nicht übersättigt sind.
  • viele weitere Aspekte.

[1][2][3]

Kritik Bearbeiten

Häufig wird kritisiert, dass der Algorithmus zu „Einheitsbrei“ und „Clickbait“ führe, von einigen YouTubern ausgenutzt werde, um sich Arbeit zu ersparen, und kleineren YouTubern den Aufstieg erschwert. Einiges bleibt für viele ein Mythos und es gibt sogar schon Verschwörungstheorien dazu. Auch werden die häufigen Änderungen kritisiert, die es schwierig machen, sich darauf einzustellen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Transparenz. Da für einige Youtuber die Klicks und damit verbunden Einnahmen eine große Rolle spielen, sind sie stark von dem Algorithmus abhängig. Viele setzen daher noch auf weitere Einnahmequellen, wie zusätzliche Dienstleistungen, Merchandise oder Produktplatzierungen. Gelobt wird z. B., dass schlechte Videos rausgefiltert werden und der Nutzer direkt das beste Video finden kann, was mit der Qualität und Suchanfrage übereinstimmt.[2][3]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Facebook, YouTube und Co: Das ist der perfekte Social-Media-Post in internetworld.de
  2. 2,0 2,1 FRANZISKA MÜLLER:Warte, bis es dunkel ist in Frankfurter Allgemeine, 09.06.2017
  3. 3,0 3,1 Moritz Meyer: Der Youtube-Algorithmus und seine Spurenleser in W&V - Werben & Verkaufen
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