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YouTube Kids ist ein Angebot auf YouTube für Kinder. Es ist als spezielle App für IOS und Android verfügbar. Pro Woche erreicht das Angebot mehr als elf Millionen Zuschauer und die App wurde über 45 Millionen Mal installiert. (Stand: September 2017)[1]

Angebot Bearbeiten

YouTube Kids ist eine familienfreundliche Version von YouTube und sammelt kindgerechte Videos. Dazu gehören unter anderem kindgerechte Zecichentrickserien und Kinderfilme und -serien, Lern-, Entdeckungs- und Bildungsvideos, sowie kindgerechte Musik. Die Auswahl der Videos passiert dabei automatisiert und wird durch eine manuelle Überprüfung ergänzt. Für Kinder, die noch nicht schreiben können, bietet die App eine spezielle Sprach-Suchfunktion. Eltern haben ebenfalls die Möglichkeit einige Dinge einzuschränken und an die Bedürfnisse ihren Kinder anzupassen. Hierzu zählt beispielsweise das Abschalten der Suchfunktion, eine Zeitbegrenzung, Passwortschutz und das Ändern der Hintergrundmusik und Soundeffekte. Des Weiteren gibt es eigene Filtersysteme, Nutzereingaben, Bewertungen und Meldefunktionen für Eltern. Die Werbung, durch die sich das Angebot finanziert, muss dabei strengen Richtlinien folgen.[2]

Geschichte Bearbeiten

Seit 2015 ist die App bereits in den USA verfügbar. Anfang September 2017 erschien sie auch in Deutschland und Österreich. Inzwischen ist sie in 37 Ländern und acht Sprachen erhältlich.

Kritik Bearbeiten

Ein Schutz von Kindern und Jugendlichen auf YouTube wird aufgrund der Vielfalt an kritischen und verwerflichen Inhalten und der hohen und ansteigenden Anzahl junger Zuschauer schon lange gefordert und meist positiv gegenüber gestanden. Daher ist es gut, dass von YouTube mehre Schutz- und Induvidualliserungsoptionen angeboten werden. Die Zeit kritisiert allerdings, dass die Inhalte nicht stark genug kontrolliert werden und es Videos in das Angebot schaffen, die auf den ersten Blick harmlos sind, sich aber später als vestörend oder negativ für die kindliche Entwicklung entpuppen können. Oft steht hier hinter die Troll-Kultur oder einzelne Parodien oder Satire-Videos. Daher wird der Algorithmus stark kritisiert Einige kritisieren auch die allgemeine Nutzung von jungen Menschen und machen die Aufsichtspflichten von Erziehungsberechtigten dafür verantwortlich. Neben einem Schutz muss auch das soziale Verhalten und die Ausdrucksweise in Kommentaren überdacht werden und ein kritischer Umgang mit Inhalten gefördert werden. Einige befürchten außerdem, dass dadurch auch fragliche YouTuber gefördert werden könnten, die eine sehr junge Zielgruppe haben. .[3][4][5][6][7][8][9]

eingeschränkte Funktionen bei für Kinder gekennzeichnete Videos Bearbeiten

  • kein Speichern in eigenen Playlists und Später ansehen
  • kein Minimieren in der App

Siehe auch Bearbeiten


Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/youtube-kids-startet-in-deutschland-a-1166356.html
  2. https://www.heise.de/newsticker/meldung/YouTube-Kids-Video-App-fuer-Kinder-startet-in-Deutschland-3822951.html
  3. http://www.zeit.de/digital/internet/2017-11/youtube-kids-videos-missbrauch-algorithmen
  4. http://www.kleinezeitung.at/lebensart/familie/5328292/Elsagate_Brutale-Kindervideos-auf-Youtube
  5. http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-App-Check-YouTube-19422417.html
  6. https://www.antenne.de/experten-tipps/familie-und-kinder/achtung-eltern-verstoerende-fake-videos-bei-youtube-kids-im-umlauf
  7. http://www.oe24.at/digital/YouTube-Kids-kaempft-gegen-Gewalt-Videos/310778915
  8. https://www.welt.de/vermischtes/article170953021/Gefaelschte-YouTube-Videos-verstoeren-Kinder.html
  9. https://rtlnext.rtl.de/cms/youtube-kids-das-sollten-alle-eltern-wissen-4134052.html
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